3D-Druck und Recht – Was Sie als Anwender wissen sollten

Die 3D-Technologie bringt viele neue Innovationen in die Welt hinein. Das bezieht sich nicht nur auf verschiedene Bereiche der Industrie, sondern auch auf diejenigen, die diese Technologie tagtäglich nutzen. Eine solche Vorgehensweise bei der Herstellung verschiedener Teile, Konstruktionen oder auch Fahrzeuge ist deutlich schneller als die übliche und nebenbei auch kostengünstiger. Bei den meisten Projekten dieser Art handelt es sich um Projekte, zu denen die ganze Öffentlichkeit einen Zugang hat. Doch ungeachtet der vielen Vorteile, die diese 3D-Technologie mit sich bringt, muss man sich als ein zukünftiger 3D-Benutzer der Tatsache bewusst werden, dass es auch bestimmte Sachen gibt, die nicht so ideal sind. Darunter werden meistens die Rechtsangelegenheiten verstanden.

Die Angst um das Urheberrecht

Wie schon erwähnt, hat sich die ganze Industrie dank der 3D-Technologie weiterentwickelt. Doch durch diese Entwicklung können auf eine besondere Art und Weise die Urheberrechte verschiedener Firmen oder Privatleute gefährdet werden. Durch die 3D-Technologie ist es heutzutage sehr einfach, bestimmte Formen oder Logos zu scannen(mithilfe eines 3D-Scanners) und sie dann einfach mit einem 3D-Printer nachzudrücken. Auf diese Art und Weise werden sie rasch vervielfältigt, meistens auch ohne den Besitzer zu informieren. Somit muss man sich als 3D-Anwender darüber im Klaren sein, dass es bestimmte Formen und Objekte gibt, die durch das Gesetz geschützt sind und dementsprechend nicht nachgeahmt werden dürfen. Solche Verstöße sind strafbar.

Das eigene Urheberrecht

Auch diejenigen, die erst mit der 3D-Technologie neue Objekte oder Formen herstellen wollen, müssen sich über den rechtlichen Schutz erkundigen. Das heißt, ob die eigenen Produkte gleich nach der Herstellung rechtlich geschützt werden oder ob der Anwender und Hersteller einen solchen Schutz beantragen muss. Das ist besonders wichtig für das eigene Urheberrecht. Dabei gibt es die Möglichkeit, sowohl den CAD-Entwurf, als auch das entworfene Objekt gesetzlich zu beschützen. Es gibt mehrere Gesetze, die den Schutz und das Urheberrecht der eigenen Entwürfe klären können. Eins dieser Rechte ist auch das Geschmacksmusterrecht, das sich aber in mehreren Bereichen mit dem Urheberrecht deckt. Das Markenrecht beispielsweise schützt dann die Herkunftsfunktion, über die das Design verfügt.

Der Verstoß gegen die Rechte

Wenn man nicht genug Wissen über bestimmte Bereiche dieser Gesetze hat, dann kann es sehr leicht passieren, dass diese verletzt werden. Die Hauptbereiche dieser Gesetze können sehr einfach durch den Druck eines neuen 3D-Objektes verletzt werden. Man muss also dabei sehr vorsichtig sein und bestimmte Kenntnisse über die Grundgesetze und Grundeigenschaften dieser Gesetze besitzen, um strafhafte Züge zu vermeiden. Ein 3D-Anwender sollte sich vor dem Drucken darüber informieren, ob er durch das Drucken, bzw. durch das Nachdrucken eines 3D-Objekts eine Rechtsverletzung begeht. Weiterhin muss er auch überprüfen, ob seine eigenen 3D-Vorlagen und die daraus entstandenen Objekte immaterialgüterrechtlich geschützt sind und welche Voraussetzungen es dazu gibt es. Nur so können Strafvorgänge vermieden und ausgewichen werden.