3D-gedruckte E-Bikes

Es gibt sehr viele Unternehmen, die sich in der Automobilindustrie ihren Platz besorgt haben. Eins der bekanntesten Unternehmen ist wahrscheinlich Volkswagen, welches durch die Kooperation mit verschiedenen anderen Unternehmen fast Wunder schafft. Gerade vor kurzem kam es zu einer Kooperation mit dem slowakischen Unternehmen Kinazo Design, woraus ein 3D-gedrucktes E-Bike entstanden ist. Auch früher hatte Volkswagen Erfahrungen in dem Bereich der additiven Fertigung gesammelt, wobei es sich dabei um Ersatzteile für Vierräder handelte. Durch das 3D-gedruckte E-Bike kam eine völlig neue Perspektive in die Welt dieser Fahrzeuge ein, welche seit einiger Zeit auf dem Markt für eine Summe von 20.000 Euro gekauft werden können.

Die Vorteile des 3D-Bikes

Das durch die Kooperation entstandene Bike trägt den Namen Kinazo ENDURO e1 und überschreitet mit seinem Preise sehr viele Autos des Herstellers Volkswagen. Doch in der Tat bietet dieses zwanzig Kilogramm schwere Bike sehr viele Vorteile und ist auf jeden Fall des Preises wert. Durch die 250 W BROSE Motoren wird das effiziente eDrive-System betrieben, das nebenbei auch noch optionale Varianten zur Verfügung stellt. Durch eine Smartphone-App kann die gesamte Elektronik des Fahrrads betrieben werden, sodass es problemlos als „das Fahrrad der neuen Generation“ bezeichnet werden kann. Eine genaue Anpassung des Fahrrads kann durch den einzigartigen Drucker vorgenommen werden, der dann, je nach Bedarf, die Größe bestimmt und verändert. Der Drucker, der bei dieser Kooperation verwendet wurde, bietet eine besonders lohnenswerte Möglichkeit, schweißende Aluminiumteile zu reduzieren und bietet somit auch der Integration einer Batterie in ein Metallrahmen freien Lauf.

Der MechEngineerMike und sein Fahrrad

Nicht nur Volkswagen, sondern auch andere Unternehmen und Menschen versuchten deren Glück mit dem 3D-Print. MechEngineerMike hat mithilfe eines 3D-Printers und verschiedener Teile von Amazon selber ein E-Bike hergestellt, das ihm beim Fahrradfahren eine große Hilfe ist. Das elektronische BoosterPack heißt sein Guide, das er nach der Herstellung des E-Bikes veröffentlicht hat. Er wollte damit anderen Menschen die Möglichkeit geben, sich selber ein E-Bike zu bauen, ohne dafür zu viel Geld auszugeben. Seine Gesamtkosten für den Umbau des Bikes überschreiten die Summe von 200 Euro nicht.

Das BoosterPack an sich

Durch seine jahrelange Erfahrung mit verschiedenen Arten von Motoren hat MechEngineerMike seine Vision in Tat umgewandelt. In dem Guide findet man jede Menge Anleitungen und Tipps, wie man sich selber ein E-Bike erstellen kann. Das Bedienkonzept ist sehr einfach und auch für diejenigen, die keine Erfahrung in diesem Bereich haben, gedacht. Es kann schnell und einfach demontiert werden und nebenbei hat es den Vorteil, ein Fahrrad mit Pedalunterstützung auf eine maximale Geschwindigkeit von 40 km/h zu unterstützen. Die Akkuladung reicht für knappe 8 Kilometer. Das Beste daran ist, dass dieser E-Motor einfach montiert werden kann und man kann ihn zusätzlich auch sehr einfach aufs Neue konfigurieren. Das bezieht sich auf Sachen wie die Neupositionierung der Sattelstütze usw. Man kann also selber die Auswahl treffen, ob man sein Vertrauen lieber dem Volkswagen und seinem 3D-Bike schenkt oder ob man sein Glück selber mit der Herstellung eines E-Bikes versucht. Beide Varianten bieten deren Vorteile, wobei das Produkt am Ende das ist, was eigentlich zählt.