Innovationen in der Medizin begeistern nicht nur Ärzte

Die Medizin ist eins der wichtigsten Bereiche in dem Leben eines Menschen. Gerade deshalb werden tagtäglich Innovationen hervorgebracht, die den erkrankten Menschen deren Leben retten und einen deutlichen Fortschritt bilden. So ist es auch mit der 3D-Technologie. Diese Technologie hat deren Platz in dem Bereich der Medizin erworben und wird jeden Tag getestet und verbessert. Stellen Sie sich vor, dass man durch diese Technologie vollkommen neue und funktionelle Organe drucken könnte, sodass die Wartelisten für Donor-Organe ein für alle Mal gestrichen werden. Es gibt bereits Ansätze, die zu wirken scheinen und durch die die 3D-Technologie das Licht am Ende des Tunnels darstellt.

Ein Ohr als Anfang

Durch die 3D-Techonologie werden seit ein paar Jahren neue Maschinen, Bauteile und Objekte hergestellt, doch es ist dem Menschen tatsächlich gelungen, ein menschliches Körperteil zu drucken. Dabei handelt es sich um ein menschliches Ohr, das durch einen 3D-Printer hergestellt wurde. Das Gerät, das dabei verwendet worden ist, heißt BioBot one und kann für 10.000 US-Dollars bestellt werden. Durch diese Maschine entsteht aus einem Gel und lebendigen Zellen ein menschliches Ohr, und zwar in wenigen Minuten. Das Verfahren an sich scheint nicht allzu schwierig zu sein, doch wenn man es mit der Produktion von beispielsweise Autoteilen vergleicht, ist es sehr viel mehr Arbeit. Doch es handelt sich schon um lebendige Zellen, also scheint es so auch logisch zu sein.

Die 3D-Technologie in Kinderschuhen

Man muss aber erwähnen, dass die 3D-Technologie in der Medizin nicht gerade ihre Blütezeit entwickelt. Menschen haben Zweifel daran, dass eine Maschine lebendige Organe herstellen kann, die dann dazu fähig sein sollten, die für ihn bestimmten Operationen durchzuführen. Doch mittlerweile wagen es bestimmte Ärzte und verwenden tatsächlich Teile, die durch diese Technologie entstanden sind. Ein Beispiel sind die Ersatzteile aus dem s.g. toten Material, die in der Medizin deren Platz gefunden haben. Das bezieht sich auf Hüften, Zähne oder Knochen, die mit einem Drucker hergestellt werden. Schon seit 6 Jahren werden diese Ersatzteile auf eine besondere Art und Weise im Drucker hergestellt, und zwar indem er das Material in eine passgenaue Form bringt. Dies basiert auf Scans, die der Computer dann nachahmt. Es wird aber angenommen, dass der Körper viel besser lebendige Zellen akzeptiert, sodass es tatsächlich Versuche gab, bestimmte lebendige Körperteile herzustellen. Ein Versuch war es, eine Niere zu schaffen, die sich aber am Ende als unfunktionell erwiesen hat.

Die Nährstoffversorgung als Problem

Eins der größten Probleme, mit denen sich die Forscher und Ärzte beschäftigen, ist gerade das Drucken größerer Körperteile. Das liegt daran, dass die Wissenschaft noch immer keinen Weg gefunden hat, wie sie die hergestellten Ersatzteile am Leben behalten kann. Da sie ständig einen Blutfluss haben müssen, macht das unzählige Probleme bei der Versorgung mit Nährstoffen, sodass alle entstandenen Ersatzteile nach einer gewissen Zeit deren Kampf ums Überleben aufgeben. Die 3D-Technologie wird zwar in der Medizin verwendet, doch bis jetzt nur zu einer bestimmten Grenze, die dann hoffentlich eines Tages überschritten wird.