3D Drucker in Aktion

3D-Druck Innovationen und Trends des Jahres 2016

3D-Druck ist eine Technik, welche sich ständig weiterentwickelt. Und so ist es auch kein Wunder, dass es immer mehr Hersteller gibt, welche sich der Technik angenommen haben. Doch was wurde alles im Jahr 2016 bereits produziert oder in die Wege geleitet?

Zunächst einmal gibt es da Namen wie 3Yourmind oder auch Additive Elements. Das Unternehmen 3Yourmind hat eine Software entwickelt, welche es möglich macht, dass per Knopfdruck 3D Dateien für den Druck ausgewählt werden können. Diese stehen dann zur Analyse oder auch zur Optimierung zur Verfügung – ein wichtiger und vor allem innovativer Schritt in der 3D-Drucker Entwicklung. Additive Elements hat sich einem ganz anderen Problem gewidmet. Und so kann das Start-Up Unternehmen auf eine Entwicklung zurückblicken oder auch stolz sein, welche es ermöglicht, Kunststoffe dichter und in höherer Qualität als bisher ausdrucken zu können. Kunststoff ist das Material, welches heute am meisten verwendet wird – und das macht es gerade so spannend.

Von hochwertigem Kunststoff bis hin zur Tablet App

In Zukunft wird es dank Additive Elements noch einfacher sein, sich sein Lieblingsspielzeug oder auch sein Besteck für Gäste selbst ausdrucken zu können. Beim Ausdrucken der Kunststoffe wird eine spezielle Technologie verwendet, welche sich Binder-Jetting-Technologie nennt. Hierbei wird ein bestimmtes Pulver verwendet, welches mit Metacrylat verbunden, Kunststoffteile noch hochwertiger werden lässt. Somit kann eine noch nie dagewesene Qualität von Kunststoff erreicht werden.

2016 haben sich aber noch mehr Unternehmen einen Namen gemacht, welche bei der Produktion von 3D Druckern mitwirken möchten. Namen wie Gravity Sketch oder Mcubus werden schon bald in aller Munde sein. Doch was haben diese zwei Unternehmen auf die Reihe gestellt? Die zuerst genannte Firma ist eine Softwarefirma. Dank deren innovativer Arbeit ist es nun bald möglich, mit dem Tablet drucken zu können. Was auf dem Tablet angezeigt wird, kann bald mit einem 3D Drucker gedruckt werden. Die Firma hat eine spezielle Plattform für Tabletnutzer entwickelt. Eine Entwicklung, welche vieles vereinfachen wird. Denn nur so ist es auch in Zukunft leichter, ohne viel Aufwand, Dinge an den 3D Drucker übermitteln zu können.

Innovativ drucken, durch clevere Materialeinsparungen

3D-Drucker befinden sich stets in der Weiterentwicklung. Mit Hilfe der App für Tablets haben selbst jene die Möglichkeit 3D Drucker zu nutzen, welche eigentlich gar keine Ahnung davon haben. Das 3D Drucken erklärt sich dank dieser Plattform wie von selbst. Via der App können Tablet-Nutzer die Datei direkt an den 3D Drucker senden. Dieser druckt dann auch gleich auf Anhieb, die auf dem Tablet befindende Zeichnung aus.

Und zu guter Letzt sollte noch Mcubus mit ins Boot geholt werden. Denn hierbei handelt es sich um ein kluges Start-Up Unternehmen, welches es ermöglicht hat, ein Gerät zu produzieren, welches die Wiederverwendung von Filamenten ermöglicht. Dabei werden Filamente aus Fehldrucken oder ersatzweise auch aus Granulat hergestellt. Somit ist immer für ausreichend Materialnachschub gesorgt. Das Gerät erkennt automatisch, wann Filament benötigt wird. Sobald dass der Fall ist, beginnt das Gerät mit der Herstellung. Somit kann das Filament nie ausgehen. Doch was ist eigentlich Filament? Beim Filament handelt es sich schlichtweg um das Material, welches für das Drucken von 3D Teilen verwendet oder gebraucht wird.